Playoff 2001

06.04.2001 siehe (leider) unter  http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szFeinRubrik.html?ArtId=85066&ausgabeid=1344&rubrikid=142

mit Kommentar von Roland von Mentlen

 

Lugano zeigt Vogel Strauss Politik.    siehe: http://www.hclugano.ch/default2.cfm  Lugano Infos 08.04.2001 18h00 !!

meine persönliche Stellungsnahme:

Ein entscheidendes Finalspiel mit Ausschluss einer Anhängerschaft ist absolut unsportlich. Dies gilt für das 5. aber noch mehr für das 7. und entscheidende Spiel in der Resega !!!

Wenn die Aussagen auf der ZSC Homepage der Wahrheit entsprechen, kann ich mich mit dem Vorgehen von Lugano nicht mehr identifizieren.

Zum Problem Gewalt habe auch ich meine Vorstellungen:

In der gesamten "Tifoseria" auf beiden Seiten ist der selbe Trend feststellbar. Es geht nicht mehr um die "Sache", sondern nur noch um persönlichen Frust loszuwerden. Gewalt versteckt sich hinter "Tifoseria" und wird zum Ausdruck einer Gesinnungs- oder Interessengemeinschaft. Ob in Zürich oder in Lugano prügeln sich lokale "Ultras" mangels fehlender Feinde mit den Ordnungskräften. Dass Lugano zu Massnahmen wie im 5. Playoff greift und die gegnerischen Fans aussperrt ist verwerflich und könnte leider Schule machen. Wenn ein Club weiss, dass sich sog. "Ultras" in gewissen Sektoren Eintrittskarten beschafft haben, ist es keine Lösung, den gegnerischen Fans den Zutritt zu verwehren. Die Planung zur Unterteilung der "curva sud" in 2 Lager ist für einen Playofffinal fragwürdig. Als Notlösung hätte der Luganoanteil der "curva sud" zu Gunsten der Zürcher geschlossen werden müssen. Konsequenz: die verkauften Lugano Karten für die "Ultras" wären ungültig gewesen. Am Veranstaltungsort sollte der gastgebende Club die Sicherheit aller gewährleisten. Ist bekannt, dass sich lokale radikale Gruppierungen Zutritt verschaffen werden, muss das verhindert oder wenigstens reduziert werden.

Ausschreitungen wie am 04.04. in der "curva sud" müssen zu Beginn unter Kontrolle gebracht werden. Der Einsatz des Sicherheitsdienstes FASP kann kaum als geglückt betrachtet werden. Die "Evakuation" der Z -Fans aus der "curva" war ja noch gerechtfertigt. Das massive Eingreifen der FASP Sicherheitsleute gegen die Lugano Randalierer hat alles andere als überzeugt. Nach gegenseitiger Keilerei und Schlägerei musste sich die FASP sinnvollerweise zurückziehen um nicht noch grössere Ausschreitungen zu verursachen. Im Verlauf des restlichen Spiels war eindeutig aus dem Verhalten der "Ultras" zu erkennen, wer SIEGER in der Schägerei geblieben ist.

Mein "Laienvorschlag" im Sinne von fairem Sport wäre sicher realisierbar: Solche Ausschreitungen werden gefilmt und dokumentiert, anschliessend die Verantwortlichen ausfindig gemacht. Die Betreffenden werden registriert und verwarnt. Falls nötig mit Stadiumssperre belegt und im Wiederholungsfalle wäre eine Haftstrafe angebracht. Wenn die Schlägertypen nicht als Helden aus einem solchen Verfahren herauskommen, könnte zukünftig den echten Tiffosi wieder mehr Betdeutung zukommen. Die Meinungs- , Fahnen- und Tricot Freiheit könnte wieder ausgelebt werden.

Ich jedenfalls werde zukünftig solchen Anlässen fern bleiben. In der Hoffnung, dass die Veranstalter das fehlende NORMALE Publikum vermissen werden und sich etwas einfallen lassen.            Rainer

Schreibt Eure Meinung ins playoff Gästebuch, - trotzdem - dai Lugano, dai

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